GOLD in Montreal

2010-05-31 21:12 von Moni (0 Kommentare)

Britta Heidemann (Leverkusen), Imke Duplitzer (Bonn), Monika Sozanska und Ricarda Multerer (beide Heidenheim) nutzten den letzten Mannschafts-Weltcup vor den Europameisterschaften in Leipzig, um ihre Ambitionen als Team deutlich zu machen.

Selbstbewusst, technisch und vor allem nervenstark focht das Quartett in Montreal. Taipeh als Auftaktgegner stellte für die vier keine Hürde dar und wurde mit 43:28 abgefertigt. Es folgte im Viertelfinale die Schweiz, die gegen Heidemann und Co. 39:45 unterlagen. Im Halbfinale wartete dann mit Polen der aktuelle Weltranglisten-Erste auf die vier. „Mit denen hatten wir noch eine Rechnung offen“, berichtet Piotr Sozanski. Gemeint haben dürfte der Heidenheimer damit wohl die 30:31-Finalniederlage in St. Maur im Februar diesen Jahres. Diesmal ließ das deutsche Quartett nicht den Sieg nehmen und gewann in einem taktisch klug geführten Gefecht 20:19. Im abschließenden Finale standen sie dann Weltmeister Italien gegenüber. Doch Respekt zeigten die vier keinen. Mit einem souveränen 45:37 setzten sich die Deutschen nicht nur gegen die Weltranglisten-Zweiten durch, die signalisierten zugleich ihre Ambitionen für Leipzig. „Das war Super. Die Mädels hatten Italien immer im Griff. Sie haben zum richtigen Zeitpunkt gezeigt: Hoppla, wir sind da“, freute sich Piotr Sozanski nach der Siegerehrung.

Nach dem Ergebnis von Montreal darf spekuliert werden, wie „sein“ Team für Leipzig aufgestellt wird. Britta Heidemann, Imke Duplitzer und Monika Sozanska galten in der Mannschaft de facto als gesetzt, Ricarda Multerer focht sich mit einer starken Saison in das Damendegen-Team. Die endgültige Entscheidung wird dennoch erst am 25.06.2010 gefällt, wenn Sportdirektor Manfred Kaspar in Bonn die offizielle Nominierung des deutschen Teams bekannt geben wird.

Platzierungen: 1. Deutschland, 2. Italien, 3. Rumänien, 4. Polen, 5. USA, 6. Ungarn, 7. Russland, 8. Schweiz

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