Qualifikationsturnier in Mannheim

2011-01-31 12:34 von Moni (0 Kommentare)

Monika- zweite in Mannheim

Insgesamt 118 Teilnehmerinnen aus zehn Nationen (Rekord) gingen bei der
ältesten deutschen Degenkonkurrenz der Damen über zwei Tage in der MWS
Halle auf die Planche. Bei der 26. Auflage präsentierte sich die
Fechtabteilung des TSV 1846 Mannheim erneut als hervorragender
Gastgeber. Das befand auch der Generalsekretär des Europäischen
Fechtverbandes (EFC), Max Geuter, nach dem hochklassig besetzten
Spektakel: "Mannheim hat eine große Tradition und gehört zu den drei
bedeutendsten Turnieren in Deutschland. Was mich sehr freut ist, dass
2011 erstmals auch europäische U-23-Talente Punkte für die
Europa-Rangliste sammeln konnten. Das ist eine zusätzliche Aufwertung
der Veranstaltung", lobte er.
Vor den Augen ihres Vaters und Damendegen-Bundestrainers Piotr Sozanski
durfte sich auch Sozanska freuen. Nach zwei dritten Plätzen war der
Einzug in das Finale für die nationale Nummer zwei der größte Erfolg in
Mannheim. Die frühere Weltmeisterin und Olympiasiegerin von Athen,
Britta Heidemann (Bayer 04 Leverkusen) hatte trotz vorübergehender
Überlegungen auf einen Start verzichtet.

Die Final-Gala am Sonntag wurde zu einer deutsch-italienischen
Angelegenheit mit einigen Überraschungen. So scheiterte die amtierende
Einzel-Europameisterin und Mannheim-Rekordsiegerin Imke Duplitzer (OFC
Bonn) bereits im Viertelfinale an der Italienerin Marita Ferrari: "Ich
arbeite seit einem halben Jahr daran, technische Dinge zu verbessern.
Die Fortschritte lassen sich aber nur unter Wettkampfbelastung
erkennen. Ich bin schon etwas frustriert", meinte die 35-Jährige.
Ferrari fand im Semifinale ihre Meisterin in Multerer. Im zweiten
Halbfinale und dem sicherlich besten Gefecht des Tages schaltete
Sozanska die zweifache deutsche Einzel-Meisterin und Titelverteidigerin
Beate Christmann (FC Tauberbischofsheim) erst im "Sudden Death" aus.

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